Ausstellungsraum


Adi Hoesle

03.11.2019–08.02.2020

Ansichtssache – das Sichtbare und das Verborgene

Do-Sa: 16-20 Uhr  |  So: 11-14 Uhr | Eintritt frei

Geschlossen: 26., 27., 28., 29.12.2019


SA 02.11.2019  |  18 Uhr  |  Vernissage | Es spricht Dr. Reinhard Spieler, Direktor Sprengel Museum, Hannover

 

JEDEN SAMSTAG |  16–18 Uhr  |  "Ich sehe was, was du nicht siehst" | Performances von Erika und Robert Weichenmeier, Matthias Lainer

 

SA 23.11.2019  |  18 Uhr  | EIN JAHR KUNSTARKADEN KEMPTEN |  Feiern Sie mit uns


SA 14.12.2019  |  17 Uhr  |  "Ich male, also bin ich" Vortrag von Adi Hoesle


SA 08.02.2020  |  18 Uhr  |  Finissage  mit Adi Hoesle. Es spricht Manfred Hegedüs, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu




Adi Hoesle dankt: Gerald Asshoff, Walter Althammer, Hermann Hagspiel, Peter Hecht, Stefan Hecht, Walter Stenzel, Josef Perseus

 ADI HOESLE (Babenhausen) Künstler & Retrogradist

„… in einer Welt, in der die visuellen Eindrücke inflationär geworden sind, ist der Zugriff ein phänomenologischer…" John Berger analysierte schon in den 1970er Jahren Kunst nicht isoliert in einer Welt von musealer Ewigkeit, sondern als Gebrauchsmuster der modernen Gesellschaft.

Wir müssen aus der Kombination von Erfahrung und der sensorischen Evidenz die bestmögliche Schätzung über die Welt da draußen machen. Und das machen wir ja nicht, weil wir die Welt erkennen wollen, sondern weil wir in der Welt handeln müssen, so zitiert Adi Hösle.

In der Ausstellung sehen Sie neben anderen Arbeiten, eine Installation in 3D-Blindenschrift eines Textausschnittes aus „Mein Name sei Gantenbein“ von Max Fritsch, der sich neben seiner gesellschaftspolitischen Dimension sehr subtil mit Wahrnehmung und Kognition auseinandersetzt. Dabei werden die Braille-Punkte durch kleine Kunststoff-Gehirne ersetzt und an die Wände des Ausstellungsraumes angebracht.

Der Sehende kann die Installation „nur“ visuell wahrnehmen, der Blinde kann die Installation jedoch „lesen“. Während der Ausstellung (jeweils an den Samstagen) wird ein blinder bzw sehbehinderter Mensch auf Wunsch den sehenden Besuchern die Installation vorlesen.


Adi Hoesle
1988 – 1993, Studium der freien Kunst in München und Nürtingen
1998 Gründung der Arbeitsgemeinschaft Retrograde Strategien
2004 Kooperation mit dem Institut für med. Psychologie, Universität Tübingen
2012 Gründung des Art Research Lab

Ausstellungen u.a.
2019
Ansichtssache, Kunstarkaden Kempten
Pirating Presence, Villa Rot, Burgrieden
2018
Pirating Presence, Haus am Lützowplatz, Berlin
Pingo ergo sum, Kleisthaus Berlin
2017
Kalibrierung 5, Sprengel Museum, Hannover
2016
Kalibrierung 3, Wiesbaden Bellevue
2015
Auf der Suche nach der Eigenrealität des Bildes, Galerie P103 Berlin Sonderschutz der UNESCO für Immaterielles Kulturgut Sprengel Museum, Hannover
2014
Krapperupskonsthall, Schweden
2012
Pingo ergo sum, Kunsthalle Rostock, Ars Electronica Center, Linz
Brain Drawing
STYX, Hack Museum, Ludwigsburg
2007 Reg dich nicht auf, Netwerk Aalst, Belgien
2006
Der Grosse Rückbau, Hamburger Bahnhof, Berlin
2004
The appearance of cerebration, SIGGGRAPH, Los Angeles
Subduktive Maßnahmen – ZBO SdM/052004, Bundeskunsthalle Bonn/Barbarastollen Freiburg
2001
Der Große Rückbau, Hamburger Bahnhof, Berlin,
Der Stille Rückbau, Kunsthalle Hamburg

FR 13.09.2019  |  18 Uhr  |  Vernissage

Es spricht Dr. Mechthild Müller-Hennig, Museum Oberschönefeld

Musik: Vokalensemble Animato, Marktoberdorf



SO 13.10.2019  |  11:30 Uhr  |  Künstlergespräch
mit Harry Meyer und Josef Lang in der Ausstellung

HARRY MEYER (Gessertshausen) Maler

Gestalt und Nichtgestalt

Das ergibt Gestalt, was Mensch immer zur Bestätigung der eigenen Gestalt braucht. Das hat etwas Befreiendes, d.h. man begreift, dass Gestalt etwas ist, das dem Material angetan wird. Aber Gefahr, Risiko ist da immer auch im Spiel, Verschwinden, Verfehlen, Leere, eine letzte Unordnung blitzen als Möglichkeit auf. Der erste Impuls ist vielleicht eine Art sinnlicher Atavismus. Der zweite ist, dass einen die Energie, die in diesem Malen steckt, direkt anstößt und angreift … eine Dynamik, die letztlich immer das Innere der Natur, die da gemalt ist, meint, also das, was man – mehr oder weniger vage und hilflos – „Leben“ nennt.  Prof. Dr. Georg Bussmann, Düren



Kurzvita

 

1960       geboren in Neumarkt

1976–79 Handwerkslehre in Nürnberg

1988–93 Studium der Architektur (Diplom)

1993       seither freischaffend als Maler bei Augsburg

1994       Meisterkurs „Art in Architecture“ bei Frank Stella


Preise und Stipendien (Auswahl)

 

2002       Kunstpreis der Stadt Donauwörth

              Atelierförderung des Kultusministeriums Bayern (bis 2004)

2003       Lucas-Cranach-Preis

              der Cranach-Stiftung, Wittenberg

2004       Stipendium der Stadt Wertingen

2005       Gastprofessur PENTIMENT Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg

2012       Kunstpreis des Landkreises Augsburg

2015       Symposium Betzigau

2015       Kulturpreis der Stadt Neumarkt


Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland

JOSEF LANG (Denklingen) Bildhauer

Josef Lang hat sich für die Figur entschieden. Ausgehend von naturalistisch, realistischer Darstellung zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn, sind seine Skulpturen heute auf das Wesentliche reduziert, was durch eine monochrome Bemalung unterstützt wird. Sie wirken im ersten Moment grob und klotzig, wozu auch das von ihm bevorzugte Material Holz und die Bearbeitung mit der Kettensäge beiträgt. Einen besonderen Aspekt bilden seine Assemblagen aus den letzten Jahren, welche er aus Holzabschnitten zusammensetzt. In ihrer Schlichtheit offenbaren seine Figuren eine besondere Aura der Menschlichkeit, strahlen Sensibilität, Humor und Verletzlichkeit aus und zeigen in ihrer Formensprache eine innere Befindlichkeit.


Kurzvita

1947         in Bad Tölz geboren

1964-77    kaufmännische Ausbildung und Tätigkeit

1977          Steinmetzlehre

1979-86    Studium der Bildhauerei, Akademie der Bildenden Künste, München,

                  Meisterschüler bei Prof. Erich Koch

seit 1986    freischaffender Bildhauer

                   lebt und arbeitet in München und Denklingen /Kreis Landsberg am Lech)

 

Auszeichnungen und Stipendien

1985         Stipendium Accademia di Carrara

1987         Stipendiatenausstellung Accademia di Carrara in Ingolstadt

1987         Arbeitsaufenthalt Villa Azad ,Rom

1998         Kunstpreis der Stadt Nördlingen

2007         Kunstpreis des Kunstvereins Bad Wörishofen

2009         Hubert -von- Herkomer-Preis, Großer Kunst-und Kulturpreis der Stadt  Landsberg

2011         Ehren- Kunstpreis der Stadt Bad Wörishofen

LEONIE FELLE (München) Fotografie, Musik, Installation

Leonie Felle sammelt auf ihren intuitiven, künstlerischen Recherchen Alltagsgegenstände, die oftmals wie aus einer anderen Zeit herausgelöst scheinen, die ihre Vergangenheit und die eigene Vergänglichkeit noch in sich tragen. Felles Arbeiten entwickelt sich in dem Zusammenspiel und der Kombinatorik verschiedener

Medien und künstlerischer Ausdrucksformen und verweisen oftmals auf Zeitkonstruktion(en), auf Anachronismen und Vergänglichkeit. So arbeitet die Künstlerin mit Fotografie, Performance, Text, Musik und Installation, um narrative Strukturen zu entwickeln und eine produktive Spannung zwischen den einzelnen

Elementen anzulegen.

 

2004 – 2011 Akademie der Bildenden Künste (Prof. Olaf Metzel), München

2010 – 2011 Meisterschülerin | 2011 Diplom

2001 – 2004 Staatlichen Fachakademie für Fotodesign, München

Preise und Stipendien:

2017 Cité Internationale des Arts, Paris-Stipendium durch das Bayerisches Staatsministerium für Bildung

und Kultus, Wissenschaft und Kunst

2014 Förderung der Erwin und Gisela von Steinerstiftung

2013 Debutantenförderung BBK, München

2012 Bayerischer Kunstförderpreis, Bildende Kunst – Spezialfach Performance durch das Bayerisches

Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Ausstellungen im In-und Ausland: Lenbachhaus / Kunstbau, München … BOAN 1942,Seoul (KOR) … Haus

der Kunst, München … Kunstverein Friedrichshafen … Galerie Espantor, Isny … Kunstraum, München…

Lothringer 13_Halle, München … Kunsthalle, Ravensburg… Galerie der Künstler, München… DG-Galerie

München… Städtischen Kunstarkaden, München… Münchner Stadtmuseum, München… Halle 14,

Leipzig… Zeppelin-Museum, Friedrichshafen (D)… Galleria Gentili, Prato (IT)… Corovica kuca, Mostar (BIH)

… Rotonda, Belgrade (SRB)… Kunstpalais Liechtenstein, Feldkirch… Magazin 4, Kunstverein Bregenz (AT),

galleri BOX, Akureyri (ISL)… Fei Contemporary Art Center, Shanghai (CHN)…



www.leonie-felle.de

MAX SCHMELCHER (Weiler) Bildhauerei

Zeitreise

Max Schmelcher arbeitet mit Fotoplatten, Moor, verzinktem Draht, Stein, Bronze und Holz. Seine Installationen zeigen die Metamorphosen. Sie berichten über die Vergänglichkeit und das Leben.

Die Fotonegativplatten stammen von seinem Großvater 1910. Das Moor ist 4000 Jahre alt. Max Schmelcher sieht die Zeit, Vergangenheit und Gegenwart in der 3. oder vielleicht in der 4. Dimension.

 

Vita

Geboren 1956 in Lindenberg

1981 – 1988 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München,

Meisterschüler Prof. Koch

1988 Diplom und seither selbständig als Bildhauer

Arbeitsgebiete:

Stein, Bronze, Metall, Holz, Fotoarbeiten, Moorarbeiten, Kunst am Bau.

Ausstellungen (Auswahl):

Künstlerhaus Marktoberdorf, Große Schwäbische Kunstausstellung Augsburg, Galerie Thomas München, Rotschlössle Kempten, Schloss Lautrach, Festspielhaus Bregenz ( Austria), Heerbrugg ( Schweiz), Dritte Dimension (Haus der Kunst München), 14. Schwäbische Kunstpreisausstellung der Sparkasse Augsburg, Bundesgartenschau Schwerin, Fritz-Winter-Atelier Dießen am Ammersee, Benediktushof Holzkirchen Würzburg

Kempinski Residences St. Moritz (Schweiz), Art Karlsruhe, Gezeiten Residenz Kempten, Gallerie Zott`s Art Space ( Italien), Moormuseum Bad Wurzach, Moormuseum Emsland, Museum Sinclair Bad Homburg, Pampinale Schwerin, Villa Jauss Oberstdorf, Walkmühle Wiesbaden, C.D.F. Universität Greifswald, Fulda Kleinsassen „Myths-Upcycled“, Galerie Sankt Ottilien, Stiftung Nantesbuch

Symposien

Landegg (Austria), Basel (Schweiz), Arntal (Italien), Maierhöfen, Kempten, Langenegg (Austria)

Auszeichnungen:

Kunstförderpreis der Stadt Marktoberdorf

Debütantenförderung des Bayerischen Kultusministeriums

Kunstpreis Stadt Kempten

Kunstpreis Lindenberg

Künstler des Jahres 2008, Land der Ideen, Deutsche Bank

Kollegenpreis BBK Schwaben Süd

Pfrontener-Kunstpreis 2012

Dachser Gedenkpreis

Schwäbischer Sonderkunstpreis Irsee 2017

Preise Kunst am Bau:

Kempten, Köln, Diessen, Lindau, Lindenberg, Weissensberg, Heimenkirch, Scheidegg, Heilig Kreuz, Weiler-Simmerberg,

Beiträge zu Fernsehsendungen:

ARD, ZDF, BR, SWT, ARTE, ORF 1, Allgäu TV.

BILDSTEIN | GLATZ        EVER FORVER

Weltrekorde, Events, Stunts – Das österreichisch-schweizerische Künstlerduo experimentiert mit Strategien, die sich aus fiktionalem Spiel, experimenteller Konstruktion, kollaborativem Prozess, maximaler Überhöhung und ironischer Brechung generieren. Matthias Bildstein, der Bildhauerei und Multimedia bei Erwin Wurm in Wien studiert hat, und Philippe Glatz, der Malerei bei Erwin Bohatsch studiert hat, entwickeln in einem sich keine Grenzen auferlegenden Konzeptionsprozess von schnell hingeworfener Ideenskizze, über Modell und kosten- und zeitaufwendige Konstruktionsplanung spektakuläre Objekte, die sich einer eindeutigen Zuschreibung entziehen. Egal, ob es sich dabei um ihre an Sport- oder Freizeitarchitekturen erinnernde Steilkurven, Loops, Absprungrampen und Fahrbahnen aus Holz oder um riesige Installationen handelt: Stets wird in großen Dimensionen gedacht, die herkömmliche Vorstellungsmuster sprengen und die Grenzen der Machbarkeit beständig aufs Neue erproben und bis an das äußerste Limit verschieben. Ihr Werk thematisiert sowohl künstlerische als auch metaphysische Vorstellungen von Unsterblichkeit, Schwerelosigkeit und Transzendenz.

Wenn z.B. ein Raketenauto im Ausstellungsraum von der Überwindung der Schwerkraft erzählt, so werden die Sinne unmittelbar verführt und zugleich die Reflexion über Kunst und ihre Mechanismen vorangetrieben.

Matthias Bildstein, geboren 1978 in Hohenems, hat nach dem Intermedia Studium an der Fachhochschule Vorarlberg (bis 2002) Bildhauerei an der Universität für angewandte Kunst Wien (2006 – 2011) bei Erwin Wurm studiert. Philippe Glatz, geboren 1979 in St. Gallen hat nach einer Ausbildung zum Offsetdrucker (2000) an der Zürcher Hochschule der Künste (2006 – 2009) und Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien (2009 – 2011) bei Erwin Bohatsch studiert. Die beiden Künstler lernten sich 1997 bei einem Graffiti-Event in Bregenz kennen. Seit 2003 arbeiten Matthias Bildstein und Philippe Glatz als Künstlerduo Bildstein | Glatz zusammen. Ihre Ausstellungschronologie weist mehrere Dutzend Einzel- und Gruppenauftritte europaweit und international auf.

Andreea Faciu (München) Bildhauerin.

Multimedial, bildhauerisch-installativ, visuell-performativ, kritisch-poetisch. Mit 13 war Bildhauerei mein Ziel. Mit 14 wurde die deutsche Sprache zur zweiten Muttersprache, in der ich auch künstlerisch arbeite. Mit diesem Projekt – verstehe ich mich, ganz nach Beuys Manier, Kunst- und Weltverständnis, als Sender, der Signale aussendet, empfängt und verbindet, innere und äussere Zustände analysiert und offenbart.

Torsten Mühlbach  (München) Bildhauer.

Oft zum schmunzeln, manchmal zum Lachen, aber immer auf den „Punkt“(?). Nein. Er bedient sich hierfür in der Kunstgeschichte, in der Popkultur, in der Politik, in der Geschichte und im täglichen Klatsch & Tratsch der Yellow Press.

In Bukarest (RO) geboren, 1997-2003 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München, Diplom Feb. 2004, ausgezeichnet mit dem Debütanten-Preis.

2009 habe ich mit der groß angelegten Raum-Sound-Installation EXUBERANTIA suspended an der Kunstbiennale von Venedig, einem der bedeutendsten Kunstereignissen weltweit, teilgenommen, 2010 habe ich die Installation in der Kunsthalle The Renaissance Society in Chicago aufgebaut; 2013, 2014 und 2018 wurden in der Pinakothek der Moderne Videoarbeiten als Einzelpräsentationen gezeigt.

Als meist galeriefrei arbeitende Künstlerin erhielt ich bislang 16 Arbeitsstipendien und Kunstförderpreise (u.a. 2007 Villa Romana, Florenz; 2010 Sommerakademie Bern When Your Lips Are My Ears, Our Bodies Become Radios, als Fellow ausgewählt von Jan Verwoert; 2013 Braunschweig Projects, unter Mitwirkung der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) und entwickelte dadurch meine künstlerische Arbeit kontinuierlich.

Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen, darunter Pinakothek der Moderne, München D, Museum of Modern Art, Artothek, Neuer Berliner Kunstverein, Berlin D, Videothek, Neuer Berliner Kunstverein, Berlin D, Leopold-Hoesch-Museum, Düren D, Galerie Neue Meister Staatliche Kunstsammlungen, Dresden D, Artothek, München D, Kunstsammlung Dresdner Bank, Frankfurt/Main, Harald Falckenberg, Hamburg D, Johann König, Berlin D, Egbert Dommering, Amsterdam, Kerstin & Dirk Liesenfeld, Sammlung art-lodge A, u.a.

Geb. in Torgau / Sachsen

Studium an der Akademie der bildenden Künste München, Meisterschüler bei Prof. Nikolaus Gerhart.

Zahlreiche Ausstellungen im In- & Ausland

Div. Kunst am Bau Arbeiten (realisiert)

Mitglied im Vorstand des BBK München & Oberbayern e.V.

Mitglied in der Ausstellungskommission des BBK München & Oberbayern e.V.

Seit vielen Jahren als Kurator / Ausstellungsmacher tätig.

Barbara Deutschmann  (Bremen) Bildhauerin.

In den Skulpturen von Barbara Deutschmann treten die gegensätzlichen Materialien Stein und Paraffin in ein spannungsvolles Verhältnis zueinander und verbinden sich gleichzeitig zu einer neuen Einheit. Das semitransparente Wachs lässt wage Einblicke ins Innere der Skulptur zu.

Kilian Lipp (Bad Hindelang) Maler.

In den Bildern Kilian Lipps gibt es etwas Unsichtbares, etwas Tiefes, Anrührendes, Mythisches, Ewiges. Er verbindet im Aufbau seiner Bilder Dynamik und Statik, Kraft und Ruhe, in starken Farbakzenten und mit ausgeprägtem Duktus. Er geht an seine Motive ganz nah heran, entfernt aus seinen Naturszenen alles Zivilisatorische - kein Detail zuviel, leergeräumt bis aufs Wesentlichste. Die Reduktion auf den kleinsten gemeinsamen Nenner erhöht die Erkennbarkeit. Selbstbestimmung und Freiheit sind Leitthemen bei Kilian Lipp. Hinter dem Sichtbaren sucht und findet der Maler instinktiv die ewige Form, den archaischen Menschen. Er zeigt uns eine reine Natur in Würde und Dauer.  

(Ursula Winkler M.A.)

1953        in Vorderhindelang / Allgäu geboren                        

1973 – 1977           Studium an der Fachhochschule für Objektdesign in Aachen und Krefeld mit Schwerpunkt Malerei und Plastik

seit 1981                  im Allgäu als freischaffender Maler tätig

 

Einzelausstellungen und Auszeichnungen - Auswahl:

 

1988        Kunstpreis der Stadt Kempten

                Marstall-Museum, Kempten

1989 u. 1990          Galerie Hartmann, München- Art Basel

1993 - 2001            Gründungsmitglied und Mitinitiator – Kunstforum Oberes Allgäu

1995        Kornhausmuseum, Weiler

1997        Gallery 54, New York

2000        „Berge 2000“, Alpines Museum, München

2001        Kunstverein Nord, Bremen

2002        Galerie Max-21, Iphofen

2003        Eröffnungsausstellung - Kunsthalle Kempten

2005                                           Skisport in der Bildenden Kunst – Symposium, Ausstellung Schloss Mainau und Jubiläumsband anlässlich 100 Jahre FIS

2006        Historisches Rathaus, Leer / Friesland

2007                                           Gemäldeankauf durch Museum Frieder Burda, Baden – Baden

2008        Eröffnung – Kunsthaus Lipp am Gailenberg / Bad Hindelang,

                 seither ständige Präsentation aktueller Arbeiten mit ganzjährigen Öffnungszeiten

2009        Denkmalpreis 2008 des Bezirkes Schwaben für Annette und Kilian Lipp

                  Denkmalschutzmedaille 2009 des Freistaates Bayern

2016        Schwäbische Galerie im Volkskundemuseum Oberschönenfeld

 

                 

Werke in Museen und Sammlungen:

 

Allgäu Museum, Kempten; Kornhausmuseum, Weiler; Museum des Deutschen Alpenvereins, München; Museum Sammlung Frieder Burda, Baden-Baden; Kreistag Oberallgäu; Schwäbisches Volkskundemuseum, Oberschönenfeld.

 

Zahlreiche Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen.

 

Teilnahme an zahlreichen Bildhauersymposien

Dozentin der Sommerakademie VHS Bremerhaven

Skulpturen im Öffentlichen Raum in Bremen, Fürstenstein, Behringen u.a.

2010  Residenzstipendium im Paul-Ernst Wilke Haus, Bremerhaven

2007   Kunstpreis „Blauorange“, Coburg

2005   Residenzstipendium in Berlin, Senator für Kultur Bremen

2004   2. Preis Platzgestaltung, Bremen-Hastedt

1994-95/98-2000            Leitung der Bildhauerwerkstatt, Justizvollzugsanstalt Bremen

1992    Diplom, seitdem freischaffend

1991    Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Coburg

1985-1992  Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Künste, Bremen

1982-1985   Ausbildung / Assistenz Bühnenplastik, Nationaltheater Mannheim

1982    Abitur

1961 in Coburg geboren

seit 1991 Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen

 

Auswahl:

2018   Villa Sponte Zeitkultur, Bremen (mit Christian Plep)

2017   Neuer Worpsweder Kunstverein, Worpswede (mit U.Möhle, S.Straßburger)

2016   Leonhard-Boldt-Galerie, Eutin (mit Bernd Müller-Pflug)

2015   Galerie Müller&Petzinna, Groß-Grönau (mit U. Koch), Galerie Mitte, Bremen (mit M. Nittka, J.C. Joost)

2014    Galerie Tobias Schrade, Ulm (mit Paul Mooney)

            Spitäle / Alte Mainbrücke, Würzburg (mit Angelika Summa, Andi Schmitt)

2013     Kunstverein Kaponier, Vechta (mit C. Prieser, U. Goelner, R. Jaisli, M. Benz, U. Möhle)

              Galerie am Schwarzen Meer, Bremen (mit Šimon Brejcha, Prag)

2012     imago Kunstverein Wedemark, Bissendorf,

kd.kunst Galerie, Wallhöfen (mit Ulrik Happy Dannenberg)

2011      Kunstverein Coburg (mit Šimon Brejcha, Prag) (K)

             Art Karlsruhe, Internationale Kunstmesse

2010     Galerie Tobias Schrade, Ulm

             Wilke-Atelier, Bremerhaven

2008      Galerie Erwin Seppi, Meran / Italien

               Blue Mountain Gallery, New York / USA (mit M. Majd-Amin, M.-C.Feltin, E.Maya) (K)

2007     Galerie Weidenstieg, Cuxhaven

             Sezession Nordwest, Wilhelmshaven

2006/2007      Städtische Galerie im Königin-Christinenhaus, Zeven

2004      Galerie Mani, Berlin

2003      Gerhard Marcks-Haus / Pavillon (Skulpturen-Museum), Bremen (K)

              Galerie 149, Bremerhaven

2002      Galerie im Malerfürstentum Wredanien, Würzburg

2001      Galerie Renate Kammer, Hamburg (K)

Marco Schuler und Georg Thumbach werden die ersten Künstler sein, die in den Kunstarkaden ausstellen.

 

 

Marco Schuler (Markgräflerland) Bildhauer.

Im Zentrum seiner Skulpturen steht das Verhältnis des menschlichen Körpers zum Raum. Diese sind durch eine starke körperliche Präsenz und Direktheit gekennzeichnet. Zudem wird in ihnen eine Spannung zwischen der Suche nach dem Übersinnlichen und einer unmittelbar körperlich-räumlichen Erfahrung spürbar.


Georg Thumbach (Fürstenzell) Zeichner und Bildhauer.

„Aus Holz lässt er Bilder wachsen“ (PNP vom 5.10.2018)

Agens des Künstlers ist Licht, Raum und Natur.

Auf langjähriges Zeichnen im Dickicht kam die Arbeit ohne Motiv vor Augen hinzu.

1972 geboren in Bühl / Baden
lebt und arbeitet im Markgräflerland und Freiburg

1993 Studium der Philosophie, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg

1994 Studium der Bildhauerei, Akademie der Bildenden Künste, München

1996 ZDF-Kleinplastikpreis

1998 Meisterschüler bei Prof. Olaf Metzel

2001 Diplom

2003 - 2009 Künstlerischer Mitarbeiter bei Prof. Olaf Metzel an der Akademie der
Bildenden Künste, München


2015 "peep", Kunsthaus L6, Freiburg
"yolo", berlin-weekly, Berlin
"HOMUNCULI", Kunstverein Weil am Rhein

2014 "Hans Thoma trifft Marco Schuler", Galerie Fluchtstab, Staufen

2012 "Orbi", Belchengipfel, Schwarzwald (*)

2010 "humdrum", subzone2, Galerie Adler, Frankfurt am Main

1972 geboren in Landshut

1994 – 2000 Studium an der Akademie der Bildenden Künste, München
bei Fridhelm Klein u. Ben Willikens

1999 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
Meisterschüler bei Ben Willikens

2001 „Hermann-Götz-Preis“ der Antonia- und Hermann-Götz-Stiftung

2003 Postgraduiertenstipendium des Freistaates Bayern
Debütantenförderung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst

2018 Kulturpreis des Landkreises Passau


Werke in Sammlungen

Allgemeine Südboden AG, München, Arthur Andersen Consulting (Ernst & Young), München, BBL Bau und Bauland GmbH, München, BMW AG, München, Deloitte AG, Zürich, JenAcon GmbH, Jena, Katholische Akademie in Bayern, Künstlerhaus Marktoberdorf/Museum für zeitgenössische Kunst
Landkreis Passau, Sammlung Werner Schneider, Neu-Ulm, Sammlung Volpinum, Salzburg, Sparkasse Passau, Universität Passau, Verlagsgruppe Passau
Von der Heydt Museum Wuppertal